MdB Gustav Herzog besuchte das Vermessungs- und Katasteramt Westpfalz

Im Rahmen seiner Sommertour 2018 war Gustav Herzog, Mitglied des Bundestages, beim Vermessungs- und Katasteramt Westpfalz an der Dienststelle in Kusel zu Gast (http://www.gustav-herzog.de/sommertour-2018-besuch-im-katasteramt-kusel/).

Gustav Herzog ist unter anderem ordentliches Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie im Ausschuss Digitale Agenda. Auf seiner Sommertour will er möglichst viele Betriebe kennenlernen und ist dabei stets auf der Suche nach Synergien.

In einer offenen und interessierten Gesprächsrunde mit der Behördenleiterin Britta-Regeina Wonneberger, den Abteilungsleitern und der Personalvertretung wurde die Situation der Vermessungs- und Katasterverwaltung (VermKV) nach der Reform im Jahre 2012 und der Zusammenführung zu landesweit 6 Behörden besprochen. Auch aufgrund der flexiblen Arbeitsmodelle konnte diese Reform von den Mitarbeitern erfolgreich bewältigt werden.

Neben der Reform war die Digitalisierung, der von der VermKV geführten Daten, die nächste Herausforderung der letzten Jahre.

Die Open-Data-Produkte der VermKV können mittlerweile unter http://www.geoportal.rlp.de/ kostenfrei eingesehen werden. Neben der Bereitstellung der eigenen Geobasisdaten dient das GeoPortal.rlp auch der Bereitstellung und Analyse raumbezogener Daten, die von anderen Stellen erhoben und geführt werden. Im Onlineangebot www.rheinland-pfalz-in-3d.rlp.de können verschiedene Auswertefunktionen und Animationen zu den Daten der „dritten Ebene“ abgerufen werden.

Die digitalen Geobasisdaten dienen der Transparenz und der Zusammenarbeit mit Bürgern, Politik und Verwaltung.

So könnten beispielsweise die landesweit flächendeckend geführten digitalen Bodenrichtwerte zukünftig als mögliche Besteuerungsgrundlage für die anstehende Grundsteuerreform dienen.

In Zeiten des ökologischen Wandels können mittels der 3D Daten der VermKV Geländeprofile erstellt, sowie Verschattungen und Hochwasseranalysen dargestellt werden.

Die VermKV, als moderne technische Landesverwaltung, hat den Weg in die Digitalisierung erfolgreich aufgenommen und wird diesen auch zukunftsorientiert fortsetzen.

Der geplante Zeitrahmen des Besuches war leider sehr schnell überschritten. Den Gesprächsteilnehmern wurde aber abschließend klar, dass die VermKV eine Vielzahl von interessanten Produkten in Ihrem Portfolio hat, welche einen hohen Nutzen für die Allgemeinheit besitzen, aber leider noch viel zu wenig Bekanntheit genießen. Über die Geoberatung soll zukünftig mehr Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden.

MdB Herzog konnte von den Serviceleistungen der VermKV schon einmal überzeugt werden.